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05.11.2026

Es gibt noch kein offizielles EU-Register für digitale Produktpässe – das müssen Hersteller jetzt wissen

Der Rahmen für den digitalen Produktpass ist in der ESPR festgelegt, doch das zentrale EU-weite DPP-Register befindet sich noch im Aufbau. Das sollten Hersteller jetzt wissen.

Illustration der künftigen Infrastruktur des EU-Registers für digitale Produktpässe, die sich noch im Aufbau befindet.

Es gibt noch kein offizielles EU-Register für digitale Produktpässe – das müssen Hersteller jetzt wissen

Derzeit gibt es KEIN voll funktionsfähiges, öffentliches EU-weites Register für digitale Produktpässe (DPP), das Herstellern oder Softwareanbietern zur Verfügung steht.

Die Europäische Union hat zwar den Rahmen der Ökodesign-Verordnung für nachhaltige Produkte (ESPR) offiziell eingeführt, doch die zentrale Infrastruktur für digitale Produktpässe befindet sich noch im Aufbau.

Das ist eines der größten Missverständnisse rund um die DPP-Compliance.

Viele Unternehmen gehen davon aus, dass es bereits Folgendes gibt:

  • Eine laufende EU-Datenbank für Produktpässe
  • Eine offizielle API für Integrationen
  • Eine öffentliche Registrierungsplattform
  • Verpflichtende Onboarding-Prozesse

Diese Systeme befinden sich derzeit noch im Aufbau.

Was gibt es heute schon?

Die EU hat bereits:

  • Die ESPR-Verordnung verabschiedet
  • Die Ausrichtung des digitalen Produktpasses festgelegt
  • Anforderungen an QR-basierte Produkttransparenz bestätigt
  • Mit der Ausarbeitung delegierter Rechtsakte für einzelne Produktgruppen begonnen
  • Die Arbeit an Interoperabilität und Registerarchitektur aufgenommen

Die eigentliche, betriebsbereite Registerinfrastruktur ist jedoch noch nicht öffentlich verfügbar.

Was wird das künftige EU-DPP-Register voraussichtlich umfassen?

Die künftige Infrastruktur soll voraussichtlich Folgendes unterstützen:

  • Produktidentifikation
  • Passverweise
  • Zugriff per QR-Code
  • Dateninteroperabilität
  • Compliance-Prüfung
  • Sicheren Datenaustausch
  • Integrations-APIs
  • Authentifizierung im Register

Die Details der endgültigen Umsetzung werden noch ausgearbeitet.

Warum sich Hersteller trotzdem jetzt vorbereiten sollten

Auch ohne offizielles Register können Hersteller schon jetzt mit der Vorbereitung beginnen:

  • Produktdaten ordnen
  • Nachhaltigkeitsinformationen strukturieren
  • Lieferantendokumente sammeln
  • Materialien und Lebenszyklusereignisse erfassen
  • Produktseiten mit QR-Code erstellen
  • Sich auf Interoperabilitätsanforderungen vorbereiten

Das Schwierigste an der DPP-Bereitschaft ist meist nicht die endgültige Verordnung – sondern saubere, strukturierte Produktdaten aufzubauen.

Wie xProduct hilft

Bei xProduct entwickeln wir praxisnahe Werkzeuge, mit denen sich Hersteller frühzeitig auf die Anforderungen des digitalen Produktpasses vorbereiten können – ohne die Komplexität von Enterprise-Lösungen.

Unsere Plattform unterstützt bereits:

  • Digitale Produktpässe mit QR-Code
  • Produktinformationsmanagement (PIM)
  • Nachhaltigkeitsdaten
  • Rückverfolgbarkeits-Workflows
  • Öffentliche Passseiten
  • Scan-Analysen
  • Blockchain-verankerte Verifizierung

Während sich die EU-Infrastruktur weiterentwickelt, werden Hersteller, die jetzt mit der Vorbereitung beginnen, später deutlich besser aufgestellt sein.

Fazit

Das EU-DPP-Ökosystem entwickelt sich schnell – doch die zentrale Registerinfrastruktur wird noch aufgebaut.

Jetzt ist daher der ideale Zeitpunkt für Hersteller, sich auf Datenqualität, Produkttransparenz und skalierbare digitale Abläufe zu konzentrieren, bevor die Compliance-Fristen greifen.

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